Samstag, 26. November 2011

[Rezension] Delirium

"Delirium: amor deliria nervosa"- Lauren Oliver

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551582327
  • ISBN-13: 978-3551582324
  • Preis: 18,90 Euro
  • Buchreihe: Ja, 1 von 3.






Inhalt
Die siebzehnjährige Lena kann ihren Geburtstag kaum erwarten. Denn dann kann sie endlich den Impfstoff für die gefährlichste Krankheit der Welt gespritzt bekommen: amor deliria nervosa, auch bekannt als Liebe. Während die Liebe früher etwas war, wonach die Menschen strebten, ist sie nun als tödlicher Virus identifiziert worden. Man erzählt sich, dass die Menschen von ihr verrückt geworden sind, Kriege geführt haben und nicht mehr vernünftig denken konnten. Kein Wunder also, dass Lena unglaubliche Angst hat, der Krankheit zu verfallen und endlich geheilt sein will.
Doch dann lernt Lena Alex kennen und ihre Welt gerät aus den Fugen. Können ihre Gefühle für ihn wirklich so schlecht sein, wie es überall erzählt wird?

Meine Meinung
"Delirium" fand ich schon auf dem ersten Blick toll. Ich hab zwar öfter gelesen, dass andere das Cover nicht schön finden, aber mir hat es wirklich gut gefallen, vorallem die Tatsache, dass es über und über mit "Liebe" beschrieben ist. Ich hab mir Lena zwar nicht wie das Mädchen auf dem Buch vorgestellt, aber trotzdem finde ich es schön und wenn man den Schutzumschlag abnimmt, ist das Buch in einem dunkelrot gehalten, das richtig toll schimmert!
Die Idee für die Geschichte hat mir auch echt gut gefallen und ich habe bis jetzt auch nichts vergleichbares gelesen. Die Welt, in der Lena lebt, wurde toll beschrieben und man konnte sich wirklich ein gutes Bild von der Gesellschaft und den Lebensbedingungen der Menschen machen. Zu Beginn von jedem Kapitel gab es immer ein Zitat aus Kinderliedern, Schulbüchern oder dem "Buch Psst", wodurch nochmal klarer wurde, wie sehr die Angst vor der Liebe in den Köpfen der Menschen verankert ist.
Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Lena hat eine wirklich große Entwicklung durchgemacht und ich konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen. Alex fand ich zwar etwas schlechter charakterisiert, aber trotzdem interessant und ich hätte wirklich gerne mehr über ihn erfahren. meine Lieblingfigur war aber Lenas beste Freundin Hanna, weil sie einfach so fröhlich, mutig und klug war und mir von Anfang an sympathisch war.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen, er war flüssig und fesselnd und einfach schön. Ich bin sofort gut in die Geschichte gekommen. Das Ende fand ich allerdings etwas vorhersehbar. Es war mir persönlich auch etwas zu offen und es sind viele Fragen offen geblieben. Aber es ist ja auch erst der Auftakt einer Trilogie, so dass noch zwei weitere Bücher erscheinen werden, die diese Fragen beantworten können.

Fazit
"Delirum" ist ein guter Auftakt zu einer interessanten Trilogie. Die Idee der Autorin finde ich wirklich toll und ich fand, dass sie es auch gut umgesetzt hat. Das Buch hatte für mich zwar einige Schwächen, aber ich freue mich trotzdem auf den nächsten Teil. Darum vergebe ich 4 von 5 Sterne und lasse damit noch etwas Raum nach oben für die Folgebände.

Kommentare:

  1. Vielen dank für die Rezension. Ich bin soo neugierig auf das Buch, habe aber auch so einige Befürchtungen, weshalb ich immer noch zögere. Aber was du schreibst, hört sich ja doch recht gut an.

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  2. ah da is es ja :D und wieder ein buch das auf meine wunschliste wandert ;)
    lg

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  3. Schöne Rezension:) Kligt echt gut, kommt sofort auf miene Wunschliste :)
    Lg, Lisa

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