Donnerstag, 30. Juni 2011

[Dies&Das] Buch verloren?

Mir ist heute was schreeeeeeckliches passiert! Ich muss irgendwie "Zweiunddieselbe" in der Schule verloren haben, während einer Freistunde oder keine Ahnung wann... in der 5ten Stunde hatte ich noch drin gelesen und heute um halb 4, als ich nachhause kam, war es weg. Weg! Hiiiiilfe, ich war grad mittendrin, hatte die Hälfte durch und es wurd grad spannend! Man :( Gleich morgen muss ich mal zum Hausmeistern, vielleicht hat es jemand abgegeben...hoffentlich! Oh, ich ärgere mich so über mich selbst .___.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Neuzugang im Juni #6

Heute kam ein neues Buch bei mir an, und zwar "Das Spiel des Schicksals" von Laura Powell. Ich freue mich schon sehr drauf, da es sich total interessant anhört, wie ich finde. Kennt ihr den Film "Jumanji"? Es erinnert mich ein bisschen daran...ausserdem fand ich letztens ja auch "Erebos" so toll und hier gehts ja auch um ein gefährliches Spiel...mal gucken, ob es mir genauso gut gefällt :))
Das Cover ist übrigens etwas verfälscht, eigentlich ist die Schrift auf dem Buch ein etwas knalligeres giftgrün...wollt ich nur kurz erwähnen ;)

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Powell_LRDas_Spiel_des_Schicksals_1_105192.jpg 
Spielen ist gefährlich, verlieren tödlich.

Cat ist mit ihrer Tante Bel gerade nach London gezogen, da stößt sie zufällig auf ein magisches Spiel in einer fantastischen Parallelwelt, mitten in der City. Die vier mysteriösen Könige und Königinnen, die das Spiel beherrschen, empfangen Cat und drei andere Jugendliche mit offenen Armen. Denn diese vier sind die »Joker«: Diejenigen, die dem Spiel eine entscheidende Wendung geben können – und sei sie tödlich. Gegen ihren Willen wird Cat immer tiefer in die Welt des Arkanums gezogen, doch sie jagt einem hohen Einsatz hinterher: der Wahrheit über den Tod ihrer Eltern … 
 
 
 
Und? Wär das Buch auch was für euch, oder eher nicht?

Schönen Abend wünsch ich euch noch, ich lese jetzt erstmal "Zweiunddieselbe" weiter und meld mich morgen wieder :))

Dienstag, 28. Juni 2011

Neuzugang #5/ Ich lese...

Heute war so tolles Wetter, wie habt ihr den sonnigen Tag verbracht? Glücklicherweise fiel mein Nachmittagssport in der Schule aus und ich war mit zwei Freundinnen ein bisschen in der Stadt und dann Eis essen :))
Zuuuufällig waren wir auch in einer Buchhandlung und ich habe mir direkt ein Buch mitgenommen, das ich schon länger gerne lesen wollte. "Zweiunddieselbe" von Mary E. Pearson, was ich jetzt auch aktuell lese. Wobei ich heute wohl nicht mehr weit kommen werde, weil mir seit heute morgen total schwindelig und schlecht ist...keine Ahnung wieso :/
Ich wünsche euch aufjedenfall noch einen schönen Abend und melde mich dann morgen wieder :)

Hier nochmal Cover und Klappentext:

Ich bin alles, was möglich ist.
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe? 

Mit seiner schlichten, poetischen Sprache geht dieser Roman direkt unter die Haut und wirft ethische Fragen auf, die noch lange nachhallen. 

Montag, 27. Juni 2011

[Rezension] Nachtschicht

 "Nachtschicht"- Stephen King

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 25 (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783404131600
  • ISBN-13: 978-3404131600
  • Preis: 7,99 Euro
  • Buchreihe: Nein 
Inhalt
"Nachtschicht" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, welche Stephen King persönlich ausgewählt hat. Es handelt sich um 20 Horrorgeschichten, die sich jeweils mit verschiedenen Themen auseinandersetzen. Ihr habt Angst vor Ungeziefer und Ratten? Oder vielleicht doch eher vor Monstern im Schrank? Wie wärs mit Geschichten von außerirdischem Leben, das sich im menschlichen Körper einnistet oder von elektrischen Geräten, die plötzlich ein Eigenleben führen? Es ist für jeden Geschmack (und jede Angst) etwas dabei. Da es sich um Kurzgeschichten handelt, möchte ich allerdings nicht zuviel über den Inhalt der verschiedenen Erzählungen schreiben, da es einfach zuviel verraten würde. Ich sag nur soviel: Jeder Leser wird mindestens eine Geschichte finden, die ihn erschreckt und mit persönlichen Ängsten konfrontiert.

Meine Meinung
Ich bin ein großer Fan von Stephen King und habe schon einige Romane von ihm gelesen. "ES" gehört zu meinen Lieblingsbüchern und ich fand es wirklich total gruselig, auch wenn ich eigentlich nicht besonders ängstlich bin. Diese Sammlung von Kurzgeschichten fand ich persönlich nicht so toll, wie Kings Romane. Viele Geschichten fand ich weder angsteinflößend, noch unterhaltsam. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich kein Fan von Kurzgeschichten bin: Ich brauch einfach etwas länger, bis ich mit den Charakteren im Buch warm werde, und kaum bin ich in der Story drin, ist sie auch schon wieder vorbei und man muss sich auf eine neue Geschichte einlassen. Das ist einfach nicht so meins, auch wenn ich immer wieder einen neuen Kurzgeschichtenband in die Hand nehme, und versuche mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Trotzdem gab es in diesem Buch einige Geschichten, die ich ziemlich eklig und teilweise gruselig fand. Am besten hat mir "Das Schreckgespenst" gefallen, in der es um ein Monster im Schrank ging, dass Nachts rauskam und die Kinder eines Familienvaters tötete. Das die Geschichte mir etwas Angst gemacht hat, liegt aber wohl an meiner "Grundangst" (so nenn ich das mal). Als kleines Kind hatte ich immer Angst vor Monstern im Schrank und heute noch schließe ich vorm Schlafen gehen immer die Schranktüren, weil ich mich dann besser fühle und auch besser einschlafen kann. Ich weiß natürlich, dass da nichts im Schrank wohnt, aber das ist einfach von meiner Kindheit hängengeblieben. 
Daher denke ich, dass jeder Leser mindestens eine Geschichte in dieser Sammlung auch als gruselig empfinden wird, je nachdem was ihm persönlich im wahren Leben Angst macht. Ich habe zum Beispiel noch nie ein Problem mit Ratten gehabt, daher hat mich die Geschichte um die riesigen Killerratten auch nicht besonders gestört. Aber wenn jemand vielleicht noch nie gerne in der Nähe von solchen Tieren war und sich richtig davor ekelt, könnte ihm oder ihr die Geschichte bestimmt auch gut gefallen. 
Alles in allem haben mich die Kurzgeschichten (abgesehen von einigen Ausnahmen) aber leider nicht besonders überzeugt und ich werde wohl demnächst wieder Horrorromane lesen, als Kurzgeschichten.

Fazit
In diesem Kurzgeschichtenband ist sicherlich für jeden Leser eine passende Geschichte dabei, und auch ich fand, dass einige der Erzählungen ziemlich gelungen waren. Aber leider waren es meiner Meinung nach zuviele weniger gute Geschichten. Zudem lese ich Horrorwerke lieber in Romanform, weil sich da viel besser eine düstere, schaurige Atmosphäre aufbauen kann und die Charaktere sich besser entwickeln können.  Für zwischendurch ist "Nachtschicht" also ganz gut geeignet, aber mehr auch nicht. Daher 2,5 von 5 Sterne von mir.

Buch-TAG

Hier ein TAG (oder auch Stöckchen), den ich bei vielen Bloggern entdeckt habe und bei dem ich gerne auch mitmachen würde :)

Gebunden oder Taschenbuch?
Gebundene finde ich natürlich schöner, aber die sind leider auch teurer. Meist finde ich einen Mittelweg auch toll, wie Softcover oder Klappenbroschuren.
Amazon oder Buchhandel?
Ich stöbere gerne im Buchhandel, kaufe aber meistens im Internet. Wobei ich öfters bei z.B. Weltbild oder dem Bertelsmann Club bestelle, als bei Amazon.
Lesezeichen oder Eselsohr?
Ganz klar Lesezeichen, oder manchmal auch nur ein Blatt Papier oder was ich gerade zur Hand habe.
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Also Buchreihen und Bücher eines Autors stehen natürlich nebeneinander, ansonsten ordne ich je nachdem, wie es mir gefällt. Bücher die ich lieber mag stehen weiter oben, die, die ich vielleicht nicht so besonders fand ganz unten...je nachdem :)
Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Ich behalte eigentlich immer meine Bücher.
Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Aufjedenfall behalten!
Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Ich lese sie immer ohne, weil er mir immer wegrutscht und stört.
Kurzgeschichten oder Roman?
Roman. Ich bin nicht so der Kurzgeschichtenfan.
Harry Potter oder Lemony Snicket?
Harry Potter! (Lemony Snicket habe ich aber auch nicht gelesen)
Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Ich versuch schon noch das Kapitel zuende zu lesen, wenns garnicht geht, lese ich bis zum nächsten Abschnitt.
„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
Je nach meiner Stimmung. Aber an sich finde ich beides schön :)
Kaufen oder leihen?
Ich kaufe meine Bücher lieber.
Neu oder gebraucht?
Eigentlich kaufe ich fast nur neue Bücher. Aber ich hätte auch nichts gegen gebrauchte, wenn sie noch gut erhalten sind.
Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Rezensionen und Empfehlungen, aber nur wenn sie von Personen kommen von denen ich weiß, dass sie einen ähnlichen Geschmack haben. Ansonsten stöber ich gerne :)
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Ich mag geschlossene Ende lieber als Cliffhanger. Und ich finde es auch schön, wenn das Ende etwas offen ist, man die Geschichte aber trotzdem für sich alleine lesen kann. (Also ein möglicher nächster Band nicht unbedingt gelesen werden muss)
Morgens, mittags oder nachts lesen?
Abends lese ich so gut wie immer. Aber auch zu allen anderen Tageszeiten lese ich genauso gerne.
Einzelband oder Serie?
Beides ist toll, aber bei manchen Serien finde ich einfach, dass ein Einzelband besser gewesen wäre und die Folgebände nur noch unnötig sind und immer schlechter werden.
Lieblingsserie?
Immer noch Harry Potter ;) Aber ansonsten fand ich auch die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier und die Panem-Reihe (wovon ich noch den letzten Band lesen muss) ganz gut :)
Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Hmm, ich weiß nicht, ob jemand von euch es kennt, aber "Der Prophet" von Khalil Gibran hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
"Die Bücherdiebin" von Markus Zusak, "Rubinrot" von Kerstin Gier und "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult fand ich im letzten Jahr toll!
Welches Buch liest du gegenwärtig?
"Nachtschicht" von Stephen King, habe ich aber fast durch und beginne dann ein anderes.
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Ich weiß, es nervt euch bestmmt schon, aber: Harry Potter. Am liebsten den vierten oder siebten Band. Ich glaube das liegt auch nicht mehr nur am Inhalt, sondern weil ich soviel damit verbinde :)

Sonntag, 26. Juni 2011

Awards, Awards, Awards...

Wahrscheinlich nerv ich euch alle schon, aber ich habe tatsächlich zwei neue Awards verliehen bekommen. Diesmal von der lieben Sylvia von Herzbücher. Vielen, vielen Dank Sylvia!
So sehen die beiden Awards aus:

Die mit der Verleihung verbundenen Regeln lauten:

Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Ich gebe die Awards aber nur an einen Blogger weiter, weil anscheinend jeder schon diese Awards hat.
Also gehen sie an:

Wenn jemand von euch sie allerdings noch nicht hat, kann er mit gerne Bescheid sagen und ich schau mal bei euch vorbei und geb sie auch an euch weiter :))

So, ich hoffe ihr seid nicht allzu genervt von den ganzen Awards in letzter Zeit. Aber ich glaube, dass waren jetzt alle, die zurzeit rumgehen.

Morgen kommen auch wieder Posts, die sich mehr mit Büchern beschäftigen, unter anderen eine Rezension :)
 

Und noch ein Award :))

Ich habe tatsächliche innerhalb von einer Woche schon meinen dritten Award bekommen. Diesmal von der lieben Jana von Book and Stories. Vielen, vielen Dank! Ich freu mich wirklich sehr :)
So sieht der Award aus:

Regeln:
  • Tape it up on your blog somewhere.
  • Pass it along to 5 fellow super bloggers, and comment on their blog to let them know how lucky they are today!
  • When you present your Super Blogger awards, link back to the super blogger who gave it to you.
Ich gebe den Award weiter an:

Tamara von Zeitsprung

Jess von Books a Week  

Lisa-Marie und Mona von  Lesewelt

geküsster Engel von Leselei 

und PudelDudel von the way of love and happiness
(zwar kein Bücher-, aber trotzdem ein Superblog)

Buchzitate #2

Ich habe noch ein paar Zitate aus "Der Alchimist" gefunden, die ich mal aufgeschrieben hatte. Ausserdem noch welche aus meinen  zuletzt gelesenen Büchern:

Wenn man, wie im Seminar, immer dieselben Menschen um sich hat, dann lassen wir sie zu einem festen Teil unseres Lebens werden. Und wenn sie dann ein fester Teil davon geworden sind, wollen sie unser Leben verändern. Und wenn wir dann nicht so werden, wie sie es erwarten, sind sie enttäuscht. Denn alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.
Der Alchimist, S.22f

Die Menschen reden oft merkwürdige Dinge, dachte der Hirte.Manchmal ist die Gesellschaft der Schafe wirklich vorzuziehen, sie sind stumm und suchen nur nach Wasser und Futter. Oder Bücher leisten uns Gesellschaft, die uns die aufregenden Geschichten immer dann erzählen, wenn wir sie hören wollen. Aber wenn man mit Menschen spricht, so kann es passieren, dass sie Dinge von sich geben, bei denen man nicht mehr weiterweiß.
Der Alchimist, S.26

Wenn man lange genug an etwas denkt, dachte ich, dann wird es Wirklichkeit. Vielleicht existieren all die Ungeheuer wirklich, vor denen wir als Kinder Angst hatten. Frankenstein und der Wolfsmann und Mumien. Vielleicht gibt es sie wirklich.
Nachtschicht, S.152

Am Ende sterben wir alle. Seltsam, dass die meisten solch ein Aufheben darum machen, ob es nun früher oder später passiert. Die Zeit fließt wie Wasser und wir treiben mit, sosehr wir auch versuchen, gegen den Strom anzuschwimmen.
Erebos, S.82

Samstag, 25. Juni 2011

2. Award :)

Ihr glaubt garnicht, wie sehr ich mich freue! Lisa-Marie und Mona von Lesewelt haben mir meinen zweiten Award verliehen. Schon der zweite in so kurzer Zeit :))
So sieht er aus:
Regeln für den Award:

- Include the award in your blog or post
- Nominate as many blogs which you like
- Be sure to link the nominees within your post
- Let them know that they receive this award by commenting on their blog
- Share the love and link to this post to the person whom you receive your award


Falls jemand die Regeln auf englisch nicht versteht bei Splitterherz, stehen die Regeln nochmal auf deutsch.
Ich vergebe den Award an folgenende Blogger:
Sylvia von Herzbücher 
Ich hoffe, dass ihr euch freut :)
 

[Rezension] Zeitreisen für Anfänger


 
"Zeitreisen für Anfänger"-Sharon Griffiths

  • Taschebuch: 415 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (5. Mai 2011) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3596183936 
  • ISBN-13: 978-3596183937 
  • Preis: 9,99 Euro 
  • Buchreihe: Nein





Inhalt
Rosie Harford ist eine junge, emanzipierte Frau. Sie arbeitet bei der Zeitung "The News" und führt eine Beziehung mit Will, ihrem Kollegen. Doch als Will sie fragt, was sie wirklich von der Beziehung erwartet und wie sie ihre gemeinsame Zukunft sieht, weiß Rosie nicht, was sie antworten soll. Sie ist doch mit ihren 26 Jahren noch viel zu jung, um sich an einen Mann zu binden! Ausserdem hat sie noch so viel vor und möchte Karriere machen. Und überhaupt...ist der kindische Will überhaupt der Richtige für sie?
Doch das sind nicht die einzigen Probleme von Rosie, denn als sie für eine Reportage über eine neue Fernsehserie berichten soll, fällt sie in Ohnmacht und landet irgendwie in den fünziger Jahren.
Zunächst denkt sie, dass alles noch zu der Serie gehört, über die sie schreiben sollte, doch nach und nach wird klar: Sie ist wirklich in der Zeit zurückgereist. Aber wie ist das möglich? Als sie dann auch noch in der Redaktion einen Mann namens Billy trifft, der zufällig genauso aussieht und sich verhält wie Will, wird ihr klar: Sie liebt Will über alles und möchte den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen. Doch in den Fünfzigern ist Billy verheiratet und hat drei Kinder, und obwohl er sich von der selbständigen Rosie angezogen fühlt, würde er für sie nie seine Familie verlassen. Rosie ist am verzweifeln und sucht nach einem Ausweg...wie kommt sie nur zurück in ihr altes Leben?

Meine Meinung
Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Buch, da es meiner Meinung nach ziemlich lange gedauert hat, bis die Geschichte wirklich losging. Ausserdem hat Rosie die Tatsache, dass sie in den Fünzigern gelandet ist sehr lange geleugnet und alles auf die TV-Show geschoben. Wenn ich plötzlich in die Vergangenheit reisen würde, würde ich es zunächst natürlich auch nicht glauben und versuchen, eine plausible Erklärung zu finden. Doch irgendwann waren die Beweise einfach so überzeugend, dass man es wirklich glauben musste.
Als ich dann aber in der Geschichte drin war, hat sie mir eigentlich ganz gut gefallen.
Besonders interessant, fand ich natürlich die Informationen zum Leben in den fünziger Jahren. Stellt euch mal ein Leben ohne Computer, Handys und Internet, ja teilweise sogar ohne richtigen Strom oder warmes Wasser vor! Für die verwöhnte Rosie ist alles neu und es fällt ihr schwer sich anzupassen. Toll herausgearbeitet war auch die Rolle der Frau zu dieser Zeit, denn damals waren die Geschlechter nicht gleichgestellt. So darf Rosie beispielsweise in einer Bar nichts bestellen, weil sie ohne männliche Begleitung da ist oder sie muss sich den aufdringlichen, lüsternen Blicken der Männer in ihrer Redaktion stellen. Was Rosie alles erlebt, empört den Leser, der das alles garnicht gewohnt ist.
Das das Leben und Arbeiten sich wirklich so sehr von heute unterscheidet, ist unglaublich. Und man ist verwundert, wie viel sich in den letzten Jahrzehnten im technischen und gesellschaftlichen Bereich verändert hat.
Einige Kritikpunkt hätte ich allerdings noch: Rosie hat zu Beginn sehr große Zweifel an der Beziehung mit Will, doch kaum ist sie ein paar Stunden in den fünfziger Jahren wird ihr sofort bewusst, wie sehr sie ihn liebt. Das eine so große Unsicherheit schon nach so kurzer Zeit verschwindet, erscheint mir etwas unrealistisch. Und auch die ganzen Passagen, in denen sie sich wünscht, ihn Wills Armen zu liegen und mit ihm zusammen zu sein, erscheinen mir daher etwas übertrieben.
Ausserdem empfand ich die Auflösung zum Ende hin als etwas zu gezwungen, so als ob die Autorin unbedingt zu Schluss kommen wollte. Trotzdem fügt sich alles ganz gut zusammen und ergibt Sinn.

Fazit
"Zeitreisen für Anfänger" ist ein interessanter Frauenroman, der zu Nachdenken anregt. Trotz einiger Kritikpunkte, hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich empfehle es besonders denen weiter, die an den 50er Jahren in England interessiert sind, da man viel darüber erfährt. Es ist keinenfalls ein Roman, den man gelesen haben muss, aber er ist aufjedenfall unterhaltsam. Vom Humor her gibt es sicherlich bessere Romane in diese Richtung, da ich wirklich selten etwas im Buch als besonders lustig empfand, jedoch ist der Schreibstil ziemlich locker und einfach, sodass das Buch schnell durchgelesen ist. Insgesamt vergebe ich daher 3 von 5 Sterne.

Gewinnspiel bei Gwyneth :)

Bei Gwyneth von Aus Liebe zum Buch läuft zur Zeit ein tolles Gewinnspiel, über das ich gerne berichte :) Es ist in zwei Teile aufgeteilt. Bei ersten Teil kann jeder teilnehmen, der will und ein Exemplar von "Die Rebellion der Maddie Freeman" gewinnen. Der zweite Teil ist nur für die Leser, die bis zu diesem Zeitpunkt schon ihren Blog gelesen haben. Alle, die später dazu kommen, zählen leider nicht mehr. Bei diesem Teil gibt es einen 10 Euro Amazon Gutschein zu gewinnen!



Für weitere Information, schaut HIER vorbei.
Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 15. Juli 2011.

Falls ihr mitmachen wollt, wünsche ich euch viel Glück :)

Donnerstag, 23. Juni 2011

Mein erster Award!

Die liebe Debbie von Buechertippzzz hat mir heute meinen ersten Award verliehen! Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich freue. Vielen, vielen Dank :)
Hier ist er:
Mit dem Award sind folgende Regeln verbunden:

1.  Freue dich über den Award - Oh ja, das tue ich :))

2. Beantworte die folgenden Fragen - Ich werde es gleich versuchen.

3. Gib den Award an mindestens einen, aber höchstens drei Buchblogger weiter. Merke: Dieser Award soll nur an Blogs weitergegeben werden, die sich mit Büchern beschäftigen! 

Ich gebe den Award weiter an...



Ich hoffe ich habe nichts übersehen und ihr habt den Award wirklich noch nicht :))

So, und jetzt die Fragen:

1.) Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Eine schwierige Frage, denn es gibt viele Bücher, die ich sehr gerne gelesen habe. Aber ich glaube, es ist die "Harry Potter"-Reihe. Einfach weil ich durch diese Bücher als Kind den Spaß am Lesen entdeckt habe und sie mich jahrelang begleitet haben. Und wenn ich mich für ein Buch aus der Reihe entscheiden müsste, würde ich das vierte oder das siebte nehmen :)
 
2.) Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
 Hier zuhause habe ich wohl ungefähr 150 Bücher, von denen ich ca. 120 gelesen habe. Aber ich habe natürlich total viele Bücher auch aus der Bücherei geliehen und erst seit etwa 1, 2 Jahren kaufe ich regelmäßige Bücher und behalte sie. Gelesen habe ich also- grob geschätzt- schon über 300, 400 Bücher.

3.) Wieso bloggst du über Bücher?
 mein Blog ist ja relativ neu und ich habe mich entschieden ihn zu eröffnen, weil ich total gerne lese und schon vorher auf anderen Plattformen wie Lovelybooks aktiv war. Ausserdem habe ich schon vorher andere Bücherblogs verfolgt und irgendwann habe ich einfach meinen eigenen gestartet :)

4.) Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?
Also reingelesen habe ich eigentlich schon in jedes Genre, aber was ich nicht besonders gerne lese sind z.B. Krimis. Auch mit High-Fantasy habe ich noch nicht soviel Erfahrungen gemacht. Und ich habe erst ziemlich wenige historische Romane gelesen, auch wenn die, die ich gelesen habe eigentlich ganz okay waren.

5.) Welchen Buchcharakter würdest du im "realen Leben" gern kennen lernen?
 Also aufgrund meiner Lieblingsbücher würde ich natürlich gerne mal in die Potter-Welt eintauchen und alle Charaktere aus den Romanen kennenlernen. Und ansonsten fänd ich ein Treffen mit Xemerius aus der Edelstein-Trilogie ziemlich cool :))


Mittwoch, 22. Juni 2011

Ich lese..."Nachtschicht"

Ich wollte eigentlich ein anderes Buch lesen, aber das ist leider noch nicht da, darum vertreib ich mir jetzt erstmal die Zeit mit diesem Kurzgeschichtenband von Stephen King. Ich lese ja eigentlich nicht sooo gerne Kurzgeschichten, aber ich mag Stephen King und ausserdem war das Buch ein Geschenk...ich habe jetzt schonmal 2 von den Geschichten gelesen und fand sie ehrlich gesagt noch nicht besonders toll, aber mal gucken, wie es so weitergeht (Ob ichs ganz durchlesen werde oder erstmal eine Pause machen, sobald das andere Buch da ist, überlege ich mir dann noch...mir fällt es immer so schwer Kurzgeschichtenbände an einem Stück durchzulesen :/)

Die zwanzig Erzählungen in Nachtschicht sind Stephen Kings persönliche Auswahl vom Besten, was er je geschrieben hat: der Stoff, aus dem die Alpträume sind. Unter der Oberfläche unseres Alltags lauert der allnächtliche Wahnsinn. Nachtschicht ist ein Stundenbuch des Grauens. Stephen King blättert es auf. Seite um Seite fällt den Leser das Entsetzen an. Nachtschicht: kein Buch, um früh schlafen zu gehen!

Dienstag, 21. Juni 2011

Neuzugänge im Juni #4

Heute kam endlich mal meine Bestellung von www.buch.de. Ich hab euch ja im letzten Post erzählt, dass ich vor über zwei Wochen bestellt hatte...aber immerhin ist es jetzt da. Und ich hatte ja eh genug zu lesen ;) Ein bisschen nervt mich nur, dass bei einem Buch, die Ecke oben vom Cover total abgeknickt ist und sich spaltet...mal gucken, ob ich nochmal da bestellen werde... :/
Aber jetzt zu den beiden Büchern, die ich bestellt habe :


Unearthly- Cynthia Hand
(Ich habe das Taschenbuch mit dem mittleren Cover)
Clara has known she is part-angel since she turned fourteen two years ago. But only now, through fragmented visions of a terrifying bush fire, is her Purpose - the crucial rite of passage for every part-angel - becoming clear to her. When Clara meets Christian, the boy in her visions, he is everything she could wish for - so why does she also have feelings for her enigmatic classmate, Tucker? Clara discovers that her Purpose is only a small part of a titanic struggle between angels and their destructive counterparts, the Black Wings. And when the fire of her vision erupts and both Christian and Tucker are in danger, who will she choose to save?

 The Time Traveller's Wife- Audrey Niffenegger
A dazzling novel in the most untraditional fashion, this is the remarkable story of Henry DeTamble, a dashing, adventuresome librarian who travels involuntarily through time, and Clare Abshire, an artist whose life takes a natural sequential course. Henry and Clare's passionate love affair endures across a sea of time and captures the two lovers in an impossibly romantic trap, and it is Audrey Niffenegger's cinematic storytelling that makes the novel's unconventional chronology so vibrantly triumphant. An enchanting debut and a spellbinding tale of fate and belief in the bonds of love, "The Time Traveler's Wife"is destined to captivate readers for years to come.

Ich hab jetzt mal die englische Buchbeschreibung genommen, weil ich auch die englischen Bücher lesen werde. Die Rezension schreibe ich aber dann auf deutsch :))

Samstag, 18. Juni 2011

[Dies&Das] Warten auf Buch.de

Ich habe vor fast 2 Wochen zwei Bücher bei www.buch.de bestellt und die sind immer noch nicht da. Da dies meine erste Bestellung bei dieser Seite ist, bin ich mir jetzt auch nicht sicher, ob das bei denen so üblich ist. Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen damit gemacht? Ich hab zwar schon total viele Mails von denen bekommen (Bestätigung, Zahlungseingang, Versand etc.), aber trotzdem noch keine Spur von meiner Bestellung...ich glaube, ich ruf da mal an, vielleicht ist das Paket ja auch verloren gegangen und sollte eigentlich schon längst da sein?
Falls jemand von euch schonmal bei buch.de bestellt hat, würde ich mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet :)

Freitag, 17. Juni 2011

Ich lese..."Zeitreisen für Anfänger"

Das Buch hab ich euch ja letztens erst vorgestellt. Da ich heute eine Freistunde hatte, habe ich schonmal etwas reingelesen. Bis jetzt fand ich es noch nicht soo toll...aber das kann sich ja noch ändern :) Hoffe ich jedenfalls!

Rosie Harford soll für ihre Zeitung über den Schauplatz einer neuen Doku-Fernsehserie berichten, fällt in Ohnmacht und befindet sich beim Aufwachen plötzlich in den fünfziger Jahren. Offenbar ist sie eine ahnungslose Kandidatin dieser Reality-Show… was Rosie für Kulisse hält, entpuppt sich jedoch bald als echt: leben und arbeiten ohne Computer, Handy, Internet. Als sie auch noch ihren Freund Will trifft, der jetzt allerdings mit ihrer besten Freundin verheiratet ist und bereits drei Kinder hat, bricht für Rosie die Welt, aus der sie kommt, zusammen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

[Rezension] "Erebos"

 Ich habe die Bertelsmann Club-Ausgabe des Buches gelesen, daher weicht das Cover von der Buchhandelsausgabe etwas ab. Unten habe ich allerdings die Produktinformationen der normalen Ausgabe hingeschrieben, weil ihr wahrscheinlich nicht alle beim Club angemeldet seid.

"Erebos"- Ursula Poznanski

  • Taschenbuch: 485 Seiten 
  • Verlag: Loewe Verlag (7. Januar 2010) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 9783785569573 
  • ISBN-13: 978-3785569573
  • Preis: 14,90 Euro
  • Buchreihe: Nein








Nick nutzte den Stimmungsumschwung seines Freundes für eine letzte Frage. "Ist dir das Spiel eigentlich schon mal abgestürzt?"
Nun lachte Colin. "Abgestürzt? Nein. Aber ich weiß, was du meinst." Er senkte die Stimme, als befürchtete er, jemand könnte mithören. "Manchmal...will es einfach nicht. Es wartet. Es prüft dich. Weißt du was, Nick? Manchmal glaube ich, es lebt." (S.89)

Handlung
In Nicks Schule wird seit einiger Zeit eine CD rumgegeben und jeder, der damit zu tun hat, tut geheimnisvoll. Dass es das neueste Album von Linkin Park ist, will er einfach nicht glauben! Und als eines Tages von einer Mitschülerin zur Seite genommen wird und ihm ein kleines Päckchen überreicht, weiß Nick endlich, worum es sich handelt: Erebos, ein Computerspiel. Doch bevor er es nehmen darf, muss er den strengen Regeln zustimmen: Es ist verboten über Erebos zu reden, egal mit wem und während man es spielt, muss man alleine sein. Ausserdem hat man nur eine Chance, es zu spielen. Wenn man verliert, ist man raus- für immer.
Nick ist einverstanden und beginnt mit dem Spiel. Zunächst ist er noch skeptisch, da es sich offensichtlich um ein Rollenspiel handelt und er eigentlich kein Fan von sowas ist. Doch nach und nach findet er sich in der Welt von Erebos zurecht und versucht seine Figur, eine Dunkelelfe namens Sarius, auf immer höhere Levels zu bringen. Was ihn aber besonders überrascht: Die Aufgaben, die Erebos stellt, müssen nicht nur in der Computerwelt gespielt werden, sondern auch in der Realität. Um Punkte zu erlangen bekommt Nick daher immer mehr Aufträge, die er in der "echten" Welt erledigen muss. Es dauert nicht lange und Nick wird süchtig nach dem Spiel. Er vernachlässigt sogar seine Freunde und seine Familie.
Doch mit jedem höheren Level, werden auch die realen Aufträge immer extremer...bis das Spiel ihm schließlich sogar befiehlt, einen Menschen zu töten. Nick ist verwirrt und verzweifelt, er weiß nicht weiter. Ist Erebos wirklich ein Menschenleben wert?

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich wirklich mitgerissen, das hätte ich ehrlich nicht erwartet. Ich selbst spiele ja kaum Computerspiele, und schon garnicht Online-Rollenspiele, daher war ich mir nicht sicher, ob ich mich wirklich in Nick reinversetzten konnte...aber die Zweifel waren unberechtigt, denn genau wie Nick, wurde ich süchtig nach Erebos. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was es mit dem Spiel auf sich hat. Und nach und nach begann ich mich auch zu fragen, wieso Erebos so "allwissend" war. Es schien einfach, als könnte das Spiel einen beobachten, als wüsste es immer, wie man sich fühlt. Und diesem Geheimnis auf die Spur zu gehen, fand ich sehr spannend. Was ist das Ziel des Spieles? Wer steckt dahinter? Die Fragen ließen mich einfach nicht mehr los.
Die Art und Weise, wie Nick und alle andere langsam den Bezug zur Realität verlieren, ist Frau Poznanski sehr gut gelungen. Die Faszination, die Erebos auf die Jugendlichen ausübt, war für mich persönlich immer nachvollziehbar und hat mich teilweise wirklich erschrocken: Kann die Sucht und die Angst vor dem Rauswurf einen Menschen so weit treiben, dass er sogar zum Mörder wird und keine Skrupel mehr kennt?
Ausserdem fand ich es auch interessant, welcher Onlinecharakter zu welchem Schüler gehörte. Da es ja allen verboten war darüber zu reden, konnte man zu Beginn nur raten. Und auch Nick begann seine Mitschüler zu analysieren, um herauszufinden, wen sie im Spiel verkörperten.
Auch das Ende hat mir gut gefallen, allerdings will ich nicht zuviel verraten. Ich kann nur empfehlen, es selbst zu lesen, selbst wenn ihr auf dem ersten Blick denkt, es wäre nichts für euch!

Fazit
"Erebos" ist ein unglaublich spannender und fesselnder Jugendthriller, den ich wirklich weiterempfehlen kann. Das Buch lässt einen nicht mehr los, bis man die letzte Seiten gelesen hat, und daher vergebe ich 5 von 5 Sterne!


Dienstag, 14. Juni 2011

Neuzugänge im Juni #3

Als ich gerade eben nachhause kam, war folgendes Rezensionsexemplar im Briefkasten: "Zeitreisen für Anfänger" von Sharon Griffiths. Ich freu mich sehr darüber und werde es wohl direkt nach meinem aktuellen Buch lesen, denn das hab ich sicher bald durch! Bis jetzt finde ich "Erebos" einfach nur toll, hätt ich wirklich nicht erwartet, dass es mich so mitreißt :) Ich hätte zwar gestern für meine Mathe- Pädagogik- und Deutschklausuren lernen müssen, die noch anstehen, aber Tatsache ist: ich hab solange gelesen bis mir die Augen zugefallen sind (ca. 4 Uhr morgens, war super ausgeschlafen heute...nicht.) Naja, ich denke Näheres schreib ich dann in der Rezension.
Und hier jetzt nochmal Cover und Klappentext von "Zeitreisen für Anfänger":

Die Journalisten Will und Rosie lieben sich, wohnen zusammen, streiten sich aber über ihre Zukunft als Paar. Er meint, sie sei zu unabhängig, um sich zu binden. Sie hält ihn für zu unreif.
Als Rosie für ein Feature über die fünfziger Jahre recherchiert, findet sie sich plötzlich selbst in ihrer Story wieder. Sie arbeitet bei derselben Zeitung, aber die Redaktion hat sich stark verändert: Büros voller Männer und Zigarettenqualm, die Frauen servieren Kaffee und schreiben über Kochrezepte. Noch schlimmer ist, dass Will ebenfalls dabei ist. Aber in den Fünfzigern ist er verheiratet und hat drei Kinder.
Rosie wünscht sich sehnsüchtig, dass er sie so liebt wie der Will im richtigen Leben. Und er ist auch wirklich fasziniert davon, eine Kollegin zu haben, die genauso auf der Jagd nach großen Geschichten ist wie er, und fühlt sich zu Rosie hingezogen. Aber er würde seine Frau und seine Familie nie hintergehen. Ironie des Schicksals: Jetzt, als Rosie Will wirklich kennt und sich sicher ist, dass er der Richtige ist, kann sie ihn nicht mehr haben. Es sei denn, es gelingt ihr, in die Gegenwart zurückzukommen

Montag, 13. Juni 2011

[Rezension] In Wahrheit wird viel mehr gelogen

Ich habe die Bertelsmann Club-Ausgabe des Buches gelesen, daher weicht das Cover von der Buchhandelsausgabe etwas ab. Unten habe ich allerdings die Produktinformationen der normalen Ausgabe hingeschrieben, weil ihr wahrscheinlich nicht alle beim Club angemeldet seid.


"In Wahrheit wird viel mehr gelogen"- Kerstin Gier

  • Taschenbuch: 272 Seiten 
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (17. März 2011) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 9783404165520 
  • ISBN-13: 978-3404165520
  • Preis: 7,99 Euro
  • Buchreihe: Nein





"Da muss man sich doch nichts vormachen, alle Menschen lügen ab und an, die meisten täglich. In Wahrheit wird viel mehr gelogen. Viel mehr, als man so glaubt." (S.187)
 
Handlung
Carolin ist 26 Jahre alt und hochbegabt. Nicht nur, dass sie sechs Fremdsprachen spricht, sie spielt auch mehrere Instrumente und kann im Kopf mal eben die Wurzel vierstelliger Zahlen ziehen. Doch als ihr Mann Karl unterwartet stirbt und sie zur Witwe macht, fällt Carolin in ein tiefes, schwarzes Trauerloch. Aber das ist nicht alles: Karl hatte offenbar mehr Geld, als seine Frau wusste. Und nun muss sich Carolin nicht nur mit ihrer Trauer herumschlagen, sondern sich auch mit Karls Sohn Leo (der zufällig auch ihr Ex-Freund ist), seinen fiesen Töchtern und Karls Bruder um das Erbe streiten. 
Bei dieser schwierigen Situation steht sie aber nicht alleine da. Ihre Familie, ein freundlicher Apotheker und die wohl schlechteste Therapeutin der Welt stehen ihr zur Seite und helfen ihr.

Meine Meinung
Ich fand diesen Roman einfach nur toll, genauso sollte ein Frauenroman sein. Ich lese nicht sooo häufig die Art von Bücher, aber bei Kerstin Gier mache ich da gerne eine Ausnahme. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte zum Grinsen oder Lachen gebracht und der Humor zog sich durch das gesamte Buch. 
Der Schreibstil ist flüssig und locker, das Buch lässt sich sehr schnell lesen und ehe man sich versieht, ist man schon fertig.
Die Hauptprotagonistin Carolin hat mir gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Nur manchmal fand ich sie einfach...zu nett. Ich konnte echt nicht verstehen, wie sie beispielsweise nicht auf Leo sauer sein konnte bzw. wieso sie sich nicht beschwert oder richtig aufgeregt hat. Ich hatte teilweise so eine Wut auf ihn oder auf seine Schwestern, und vorallem auf die Ungerechtigkeit gegen Carolin. 
Die Trauer um Karl war auch toll beschrieben und auch die Art, wie sich Carolin in ihn verliebte. Es klingt nie kitschig, ist aber trotzdem emotional.
Im Prinzip kann ich auch nicht mehr so viel zum Buch sagen: aber wer Kerstin Gier kennt und mag, der wird sicher nicht enttäuscht werden...und alle anderen sollten sich auch mal an ihren Romanen probieren, Dauergrinsen vorprogrammiert.

Fazit
Ein toller, kitschfreier Frauenroman mit viel Witz, was will man mehr? Einzig zum Schluss kam alles etwas schnell und mir schwirren noch einige Fragen im Kopf herum, aber trotzdem ein toller Roman! Daher vergebe ich gerne 5 von 5 Sterne.

Ich lese..."Erebos"

Gerade eben habe ich Kerstin Giers "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" zuende gelesen. Die Rezension kommt bald, aber soviel kann ich schonmal verraten: Ich fands super!
Und bevor ich jetzt gleich schlafen gehe, wollte ich schonmal mit "Erebos" von Ursula Poznanski beginnen. Ich hab schon viel Gutes darüber gehört und hoffe, dass es wirklich so toll ist :)

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Die Regeln sind sehr streng: Man darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, kann das Spiel nicht mehr starten. Auch Nick ist süchtig nach Erebos. Bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Und als sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

Sonntag, 12. Juni 2011

[Rezension] Nichts- Was im Leben wichtig ist

Ich habe die Bertelsmann Club-Ausgabe des Buches gelesen, daher weicht das Cover von der Buchhandelsausgabe etwas ab. Unten habe ich allerdings die Produktinformationen der normalen Ausgabe hingeschrieben, weil ihr wahrscheinlich nicht alle beim Club angemeldet seid.

"Nichts: Was im Leben wichtig ist"- Janne Teller

  • Taschenbuch: 144 Seiten 
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 13 (26. Juli 2010) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 9783446235960 
  • ISBN-13: 978-3446235960
  • Preis: 12,90 Euro
  • Buchreihe: Nein






Handlung
"Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun."
Mit diesen Worten schockiert Pierre Anthon am ersten Schultag nach den Sommerferien die gesamte Klasse. Mitten im Unterricht steht er auf, verschwindet und kehrt nicht zurück. Stattdessen setzt er sich auf den Pflaumenbaum vor der Schule und ruft seinen ehemaligen Klassenkameraden hinterher, wie sinnlos das Leben ist. Doch die 7b möchte sich das nicht gefallen lassen. Sie versuchen Pierre Anthon zu überzeugen, dass es einen Sinn gibt, dass es Bedeutung gibt. Und somit fangen sie an, alles zu sammeln, was ihnen wichtig ist. Der Berg der Bedeutung wächst Tag für Tag, doch was mit grünen Sandalen, Büchern und alten Fotos beginnt, nimmt bald einen schlimmen Lauf: Auch eine Jesustatue, der Sarg des kleinen Emils und Sophies Unschuld landen auf dem Berg.
Der Einzige, der nicht beeindruckt scheint, ist Pierre Anthon. Er bleibt auf dem Baum sitzen und verhöhnt weiterhin die Klasse. Und diese beginnt so langsam zu zweifeln....ist ihr Berg wirklich von Bedeutung? Oder war alle umsonst? Letztendlich versuchen sie nicht nur Pierre Anthon davon zu überzeugen, dass es einen Sinn im Leben gibt, sondern vorallem sich selbst.

Meine Meinung
Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. Ich habe schon soviel Gutes über das Buch gehört, dass ich es einfach lesen musste. Und zu Beginn war ich noch recht enttäuscht. Das Buch war auf den ersten Seiten nicht besonders fesselnd. Doch nach und nach entwickelte sich die Geschichte und nahm langsam an Fahrt zu. Ich fand es interessant, wie die Kinder immer wieder versucht haben, sich selbst mit ihren Ideen zu übertreffen...und wie dadurch die Dinge, die auf dem Berg landen sollten immer extremer und das Verhalten der Kinder immer gewaltsamer wurde.
Die Idee der Geschichte finde ich wirklich toll. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch sich über den Sinn des Lebens Gedanken macht und auch ich denke oft darüber nach. Was hat das Leben für eine Bedeutung? Hat es überhaupt eine? Die Worte von Pierre Anthon treffen meiner Meinung nach auch den Leser, denn er sagt genau das, wovor sich wohl jeder fürchtet: Dass das Leben egal ist, dass alles was wir tun, was wir fühlen und was wir denken nicht von Bedeutung ist.
Die Art, wie Janne Teller diese Idee umsetzt finde ich aber...(ich weiß nicht, wie ich es sagen soll) komisch. Das einem 13-jährigem Jungen aufeinmal bewusst wird, dass es nicht gibt, w
as im Leben zählt und er sich daraufhin auf einen Baum setzt und monatelang dort sitzen bleibt...das finde ich nicht besonders realistisch. Trotzdem erfüllt es irgendwie seinen Zweck und die Autorin schafft es, ihre Nachricht zu übermitteln. Auch wenn mir nach dem Lesen nicht wirklich bewusst ist, was genau sie sagen will. Das Ende des Buches kommt etwas abrupt, überraschend. Aber, und das ist wichtig, die Geschichte regt zum Nachdenken an. Trotz allem.

Fazit
Es ist schwierig dieses Buch zu rezensieren und ich denke wirklich, dass man es lieber selber lesen sollte, um sich eine Meinung darüber zu bilden. Mich persönlich hat es aber nachdenklich gemacht und das ist mir 4 von 5 Sterne wert.

Samstag, 11. Juni 2011

Buchzitate #1

Hier einige Zitate aus den Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe bzw gerade lese:

"Sind Sie hingefallen?"
Aber nein. Ich liege einfach nur so auf dem Bürgersteig rum und schaue mir die Sterne an.
"Haben Sie sich verletzt?" Es war ein junger Mann, der sich über mich beugte. Im Licht der Straßenlaterne sah er ganz gut aus. Und er guckte besorgt und freundlich.
Schade, dass er ein Idiot ist.
In Wahrheit wird viel mehr gelogen, S.9

"Die ganzen Jahre hab ich nur dafür geschuftet, dass andere gut ausschauen, und was ist mit mir?"
"Du stehst doch gut da."
"Sicher, aber wer bin ich eigentlich? Jetzt würde ich mich gern mal selbst kennenlernen, verstehst du, ich möchte endlich zu mir selbst kommen."
Oh, sage ich, Vorsicht, das kann enttäuschend ausgehen.
Das Leben und Schlimmeres, S. 117f

Bei dem Gedanken, wieviele unterschiedliche Personen in ein und demselben Mensch stecken konnten, bekam ich eine Gänsehaut.
Mächtig und jämmerlich. Fein und ordinär. Mutig und feige.
Man konnte es nicht ausloten.
Nichts-was im Leben wichtig ist, S.95

Freitag, 10. Juni 2011

Ich lese..."In Wahrheit wird viel mehr gelogen"

Ich habe "Nichts- Was im Leben wichtig ist" eben beendet, ich weiß noch nicht richtig, was ich darüber denken soll...die Rezension folgt aber bald :) Die nächste Zeit lese ich jetzt "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" von Kerstin Gier.

Carolin ist ein Wunderkind. Sie spielt virtuos Mandoline und kann im Kopf die Wurzel aus 784 ausrechnen. Aber als sie sich mit ihrem Exfreund um ein riesiges Erbe streiten muss, ist sie komplett überfordert. Verständlicherweise. Denn sie ist noch keine 30 und gerade Witwe geworden. Doch eine illustre Gesellschaft steht ihr bei, unter anderem die schlechteste Therapeutin der Welt, ein Apotheker - und ein ausgestopfter Foxterrier ... Wunderbar vergnügliche und bissige Unterhaltung von Kerstin Gier. Besonderer Pluspunkt: auch traurige Themen erzählt sie kitschfrei, aber trotzdem bewegend. 

[Rezension] 750 Gramm Pro Woche


"750 Gramm pro Woche"- Renate Kaiser

  • Broschiert: 143 Seiten 
  • Verlag: Schenk, Passau; Auflage: 1. (September 2010) 
  • ISBN-10: 9783939337799 
  • ISBN-13: 978-3939337799 
  • Preis: 7,90 Euro 
  • Buchreihe: Nein
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Handlung
Die 13-jährige Tabea zieht mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder von Stuttgart ins Rheinland. Davon ist sie nicht gerade begeistert, denn sie muss nicht nur ihre zwei besten Freundinnen zurücklassen, sondern auch auf eine neue Schule gehen, in der sie niemanden kennt. Am ersten Schultag wird sie von fast niemandem beachtet, ausser von dem freundlichen Aussenseiter Niklas, der von allen nur "Professor" genannt wird, weil er so gerne liest. Sie versteht sich auf Anhieb gut mit ihm, da sie viele Gemeinsamkeiten haben und sie sich gut mit ihm unterhalten kann. Doch Tabea sehnt sich nach einer Freundschaft mit den coolsten Mädchen der Schule: Aurelia, Dana und Celine. Die angesagte Mädchenclique hat es jedoch zunächst auf Tabea abgesehen und mobbt sie.Umso größer ist die Freude, als sie dann von Aurelia zu einem Mädchenabend eingeladen wird. Doch der Abend verläuft anders als erhofft: Damit Tabea Mitglied der Clique werden kann, muss sie abnehmen. Denn Aurelia ist der Meinung, dass sie mit ihrem Normalgewicht viel zu dick ist, um zu dem Freundinnen zu gehören.Tabea wird in den LWC (Low Weight Club) aufgenommen und muss wöchentlich 750 Gramm verlieren, um Mitglied zu bleiben. Ausserdem wird ihre Freundschaft mit Niklas von den anderen Mädchen ebenfalls nicht gerne gesehen. Tabea muss sich entscheiden: Für die coole Truppe von Aurelia oder für den netten Niklas, für die neue Beliebtheit oder für ihre Gesundheit...

Meine Meinung 
Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Roman zunächst etwas anderes erwartet habe. Ich dachte, dass sich das Buch noch genauer mit dem Thema Magersucht beschäftigt, aber das tut es eigentlich nicht. Natürlich schließt sich Tabea diesem Abnehm-Club an und macht auch sehr viel Sport und isst kaum noch, um Gewicht zu verlieren. Aber ihr Gewicht kommt niemals in einen kritischen Bereich und von der Magersucht ist sie doch noch relativ weit entfernt.
Aber was das Buch sehr gut aufzeigt, sind die Gründe, warum junge Mädchen der Magersucht verfallen. Der Gruppenzwang und -druck wird gut beschrieben und lässt erahnen, wievielen Mädchen es wohl so ähnlich gehen muss. Schließlich sind die perfekten Size Zero-Models überall, in allen Medien. Und sie werden für viele Jugendliche zu Vorbildern. Auch im Buch ahmen Aurelia und ihre Freundinnen beispielsweise den Olsen Twins nach oder spielen "Germanys next Topmodel".
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war Tabeas Gedanken zum Thema "Essen und Abnehmen" zu verfolgen. Während sie zu Beginn noch gerne herzhafte Brote mit Salami und Käse aß, fing sie später an sich nur mit einer Flasche Wasser zu begnügen. Ihr Hobby, das Schwimmen, war für sie eigentlich ein spaßiger Zeitvertreib, doch als sie mit dem Kalorienzählen beginnt, wird es für sie nur zu einem Mittel um ihre Kilos zu verlieren. Auch, dass sie immer wieder neue Ausreden hat, warum sie nicht essen will, fand ich passend.
Zum Schreibstil von Frau Kaiser kann ich nicht viel sagen. Er ist flüssig und lässt sich gut lesen. Da das Buch sowieso nur 143 Seiten hat, war es auch sehr schnell an einem Abend gelesen. Einzig gestört hat mich, dass die Sprache von Tabea, ihrem Bruder und den anderen Jugendlichen etwas zu gezwungen "cool" und jugendlich rüberkam. Aber das hat den Lesefluss nicht sonderlich beeinträchtigt.

Fazit
Wer sich dafür interessiert, wie Magersucht beginnen könnte und was der Auslöser für dafür ist, der sollte sich "750 Gramm pro Woche" einmal genauer ansehen. Es wird zwar nicht genau auf die Krankheit an sich eingegangen, aber es hilft trotzdem zu verstehen, wieso ihr soviele junge Mädchen verfallen. Mit den wenigen Seiten ist das Buch schnell am Stück gelesen und unterhält den Leser aufjedenfall, auch wenn ich mir noch etwas mehr Fachwissen gewünscht hätte. Besonders geeignet für jüngere Leser, die man vielleicht nur an das Thema annähern möchte. Deswegen vergebe ich 3 von 5 Sternen an diesen Roman.

Dienstag, 7. Juni 2011

[Rezension] Das Leben und Schlimmeres

"Das Leben und Schlimmeres"- Georg Ringsgwandl


  • Taschenbuch: 256 Seiten 
  • Verlag: rororo (1. Juni 2011) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3499627531 
  • ISBN-13: 978-3499627538
  • Preis: 9,99 Euro
  • Buchreihe: Nein





Handlung
Dieses Buch hier ist kein richtiger Roman, sondern eher ein Kurzgeschichtenband, bei dem die Ereignisse allerdings etwas zusammenhängen. Georg Ringsgwandl erzählt dort Geschichten aus seinem Alltag...und teilweise sehr aussergewöhnliche. Da erklärt er beispielsweise einmal, warum Kleinkriminelle wichtig für die Gesellschaft sind oder er gibt Tipps, wie man als Sänger so richtig groß rauskommt. Und wusstet ihr eigentlich, wieso Stofftaschentücher soviel besser sind, als die aus Papier? Tja, wenn nicht, dann lest mal die Antwort in diesem Buch nach...sie wird euch aufjedenfall erstaunen.Und besonders für die Frauen interessant, ist wohl die Erklärung, warum Schuhe kaufen dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems entgegenwirkt.
Ich möchte jetzt nicht auf jede einzelne Geschichte eingehen, weil ich dann zuviel verraten würde, daher nochmal eine kurze Zusammenfassung des Inhalts: der (vielleicht nicht ganz so) alltägliche Wahnsinn!

Meine Meinung
Zu diesem Buch habe ich eigentlich nicht soviel zu sagen. Um es zu mögen, muss man den Humor von Herr Ringsgwandl lustig finden...und das tun bestimmt nicht alle. Aber ich fand es teilweise wirklich komisch, auch wenn ich nicht unbedingt lachend auf dem Boden lag. Die Geschichten, die erzählt wurden, waren einfach so ungewöhnlich, dass es mir Spaß gemacht hat sie zu lesen, denn der Autor macht sich Gedanken über Dinge, über die die meisten niemals nachdenken würden...und das alles mit einem einfachen, aber schrägen Schreibstil.
Wie bei fast jedem Buch mit Kurzgeschichten, habe ich aber auch Kritik: Es fällt schwer, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Nach einigen Geschichten, hatte ich einfach erstmal keine Lust mehr auf den bayrischen Humor. Daher habe ich das Buch neben richtigen Roman gelesen, weil ich sonst wahrscheinlich nie fertig geworden wäre.
Aber für zwischendurch ist es wirklich perfekt. Ich hatte das Buch oft in der Tasche, wenn ich unterwegs war und habe dann z.B. im Bus oder in der Bahn mal eine Kurzgeschichte gelesen. Dafür eignet es sich gut, denn die Geschichten sind (logischerweise) schnell gelesen und daher auch für kürzere Strecken toll, denn meiner Meinung nach, muss man sich auf einen richtigen Roman einfach viel besser einlassen und das klappt nicht immer, wenn man unterwegs ist. Daher hier eine gute Alternative.

Fazit
"Das Leben und Schlimmeres" von Georg Ringsgwandl ist ein kurzweiliges, unterhaltsames Buch, das sich prima für zwischendurch eignet, auf längere Zeit aber etwas eintönig wird. Der Humor des Buches ist ziemlich eigenwillig, desshalb wird wohl nicht jeder Gefallen daran finden, aber wer gerne hin und wieder eine kleine, skurrile Geschichte liest, der ist hier richtig. Daher 3 von 5 Sterne von mir.

Ich lese..."Nichts- Was im Leben wichtig ist"

»Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.« Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Und bringt eine Lawine ins Rollen: erst langsam, dann immer schneller, bis sie eine Katastrophe auslöst. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich auf brutale Weise an ihm ... Eine erschütternde Parabel über die Suche nach dem Sinn des Lebens. 

Sonntag, 5. Juni 2011

[Rezension] Essen? Nein, danke!


"Essen? Nein Danke!"- Maureen Stewart

  • Taschenbuch: 160 Seiten 
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: Neuauflage. (1. April 2009) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 9783473580866 
  • ISBN-13: 978-3473580866
  • Preis: 5,95 Euro
  • Buchreihe: Nein






Handlung
Der Roman handelt von der 14-jährigen Rebecca, die eine schwere Essstörung hat. Zu Beginn des Buches wiegt sie nur 40 Kilo, was für ihre Größe und ihr Alter eigentlich schon ziemlich wenig ist. Doch Rebecca findet sich zu dick. Sie muss abnehmen. Tag für Tag hungert sie, um Gewicht zu verlieren. Erst als sie eines Tages umkippt und im Krankenhaus landet, merken ihre Eltern, was los ist.
Im Krankenhaus trifft sie auf Shelly, die an Bulimie leidet. Die Mädchen freunden sich an und versuchen gemeinsam, die Betreuer im Krankenhaus auszutricksen.
Als Rebecca aus dem Krankenhaus entlassen wird, denken alle, dass sie das Schlimmste schon überstanden hat. Doch Rebecca denkt garnicht daran, wieder normal zu essen. Sie nimmt weiterhin ab, findet immer neue Methoden, um nicht zuzunehmen...bis sie eines Tages weniger wiegt, als je zuvor und ihr Leben ernsthaft in Gefahr ist.

Meine Meinung
Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Ich wurde mit dem Roman, und vorallem mit den Charakteren darin, einfach nicht warm. Das Buch liest sich eher wie ein Bericht und es fiel mir schwer, Rebeccas Gedanken und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Natürlich ist es schwierig, sich in essgestörte Menschen einzufühlen, wenn man noch nie unter einer solchen Krankheit gelitten hat. Aber ich habe schon einige Romane in diese Richtung gelesen und hatte bis jetzt eigentlich kein Problem damit.
Hier schafft es die Autorin einfach nicht richtig, mich zu überzeugen. Ich verstehe nicht wirklich, warum Rebecca so hungert. Natürlich: ihre Eltern beachten sie nicht so, wie ihre jüngeren Geschwister. Ausserdem leidet sie ganz offensichtlich unter schlimmen Zwängen, die im Laufe des Romans immer stärker werden. Das spiegelt sich dann auch in ihrem Essverhalten wider: Dann legt sie z.B. Nummern- oder Farbtage ein, in denen sie beispielsweise nur Lebensmittel isst, die orange sind oder ihr Essen in acht Teile schneidet, achtmal kaut oder acht Schlücke trinkt. Aber wie genau sich diese Magersucht und auch die Zwänge entwickelt haben, das wird einfach nicht deutlich.
Ausserdem konnte ich auch das Verhalten von Rebeccas Vater oft nicht verstehen. Zum Beispiel die Tatsache, dass er ihr öfters wütend vorgeworfen hat, sie würde sich nur zu Tode hungern wollen, damit sie Aufmerksamkeit bekommt und sich alles nur um sie dreht. Ich meine...seine Tochter ist ganz offensichtlich krank und er spielt das alles einfach runter.
Aber ich fand nicht alles schlecht. An sich wurde nämlich gut beschrieben, wie Rebecca alles erdenkliche versucht, um nicht essen zu müssen. Auch dass sie sich bestimmte Ziele steckt, und wenn sie sie erreicht, denkt sie, dass es noch nicht reicht...das zeigt auch gut, wie es immer schlimmer wird. Sie denkt, sie hat ihr Leben unter Kontrolle, dadurch dass sie ihr Gewicht kontrollieren kann. Das alles hätte mir auch gut gefallen...wenn es etwas emotionaler und einfühlsamer beschrieben wäre. An sich ist der Roman aber sehr einfach und flüssig geschrieben, und lässt sich dadurch auch gut und schnell lesen.

Fazit
"Essen? Nein, danke!" hat zwar einige gute Ansätze geliefert, es fiel mir aber schwer mich in Rebecca einzufühlen und sie zu verstehen. Trotzdem hat der Roman mich für kurze Zeit ganz gut unterhalten und daher vergebe ich 2,5 von 5 Sterne.

Samstag, 4. Juni 2011

Neuzugänge im Juni #2

...oder eher Neuzugang. Denn es handelt sich nur um ein Buch. Heute kam nämlich der zweite Band von der Percy Jackson-Reihe "Im Bann des Zyklopen" bei mir an:

Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager...

Ich lese..."Essen? Nein, danke!"

Wenn ich ein Buch mit Kurzgeschichten lese, lese ich nebenbei meistens auch noch einen richtigen Roman. Momentan handelt es sich dabei um "Essen? Nein, danke!" von Maureen Stewart.

"Rebecca stellte sich gespannt auf die Waage. Neununddreißig Kilo! Ihr Herz schlug schneller, ihr Kopf pulsierte. Sie hatte an diesem Tag ein ganzes Kilo verloren. Das Leben war herrlich, es war großartig, endlich hatte sie's geschafft. Sie hatte sich unter Kontrolle. Sie hatte alles unter Kontrolle."

Rebecca hat nur ein Ziel: abnehmen. Sie ist süchtig nach dem Gefühl wieder ein Kilo weniger zu haben. Wochenlang isst sie fast nichts und hat "super Ergebnisse". Eines Tages aber kippt sie um und landet mit nunmehr 35 kg Gewicht im Krankenhaus. Doch Rebecca ist fest entschlossen ihre Bewacher auszutricksen.

Freitag, 3. Juni 2011

[Rezension] Göttlich verdammt


"Göttlich verdammt"- Josephine Angelini

  • Gebundene Ausgabe: 494 Seiten 
  • Verlag: Dressler (Mai 2011) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3791526251 
  • ISBN-13: 978-3791526256
  • Preis: 19,95 Euro
  • Buchreihe: Ja, 1 von 3.






Handlung
Die hübsche Helen lebt zusammen mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket. Abgesehen von der quirligen Japanerin Claire, hat sie kaum Freunde. Jeder Versuch, sich ihren Schulkameraden anzupassen, ist gescheitert. Denn Helen ist irgendwie anders, das hat sie schon immer gespürt. Nicht nur, dass sie sehr groß ist, sie ist auch unglaublich stark und schnell. Nichts wünscht sich Helen mehr, als ein ganz normales Mädchen zu sein, daher ist sie sehr zurückhaltend und schüchtern und versucht unter keinen Umständen auffallen.
Aber alles ändert sich, als die Delos nach Nantucket ziehen. Alle Mitglieder der Familie sind unglaublich gutaussehend, was auf der kleinen Insel natürlich für viel Aufsehen sorgt. Nur Helen kann die Begeisterung nicht verstehen, ja spürt sogar einen unerklärlichen Hass auf die neuen Inselbewohner, besonders auf den attraktiven Lucas. Als sie in das erste Mal auf den Schulfluren begegnet, versucht sie sogar ihn umzubringen... Helen kann sich ihre Gefühle selbst nicht erklären, aber noch beunruhigender ist die Tatsache, dass sie nur noch von drei unheimlichen Frauen träumt, die von ihr verlangen, Rache zu nehmen. Dabei haben Lucas und die anderen ihr doch garnichts getan!
Die Erklärung folgt bald: Helen ist ein Halbgott, ein sogenannter Scion. Und nicht nur irgendeiner: Sie ist mächtiger als alle Mitglieder der Delos Familie und verfügt sogar über besonders starke Fähigkeiten. Doch Helen wird verfolgt, denn es gibt viele andere Scions, die sie tot sehen wollen. Somit beginnen die Delos, sie auszubilden, damit sie sich im Falle eines Kampfes wehren kann.
Aber die Gefahr kommt nicht nur von Helens Verfolgern, sondern auch von ihre Gefühle zu Lucas. Ihre Liebe darf nämlich nicht sein...denn sie könnte einen neuen Krieg ausbrechen, wie den vor tausenden Jahren in Troja.

Meine Meinung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, trotz ein paar kleinen Schwächen. Ich finde die griechische Mythologie unglaublich spannend und daher hat mich die Thematik des Buches auch begeistert.
Die griechische Mythologie wurde hier toll mit der Gegenwart verknüpft und so lernt man beim lesen auch einiges darüber. Besonders gut für Jugendliche, die sich kaum mit der griechischen Mythologie auskennen oder sie nicht interessant finden. Ich denken nämlich, dass herzlich wenige gerne die "Ilias" oder "Odysee" lesen würden, und daher ist natürlich ein Jugendroman mit diesen Elementen hier ganz hilfreich zur Annäherung an das Thema. Ich hoffe aber, dass in den nächsten beiden Büchern noch mehr auf die richtigen mythischen Figuren eingangen wird, denn im Buch wurde alles eher durch die gegewärtigen "nacherzählt". Es ist nämlich so, dass jeder Scion einer alten, mythologischen Figur entspricht und dessen Geschichte auch wiederholen soll.
Der Roman beginnt ziemlich ruhig und man erfährt erstmal etwas über Helen und ihr Leben. Schon von Anfang, war mir Claire, ihre kleine japanische Freundin sehr sympathisch. Trotz ihrer zierlichen Figur, ist sie nicht auf den Mund gefallen und sehr aufgedreht. Manchmal wirkte mir einige ihrer Charakterzüge etwas zu gezwungen, aber an sich hat sie mir gut gefallen und war ein guter Kontrast zu der eher schüchteren Helen.
Auch die Delos sind alle recht interessant. Von Beginn an habe ich Hector sehr ins Herz geschlossen. Hecor, der auf dem ersten Blick unnachgiebig und fast gefühlslos wirkt, aber in Wahrheit nur um das Wohl seiner Familie besorgt ist, die er über alles liebt. Ein toller Charakter, der die Geschichte nochmal lesenswerter macht. Auch die Zwillinge Ariadne und Jason fand ich gut, da beide zu den "netten" gehören, und einfach so verständnisvoll wirken. Sowas braucht eine Familie voller Halbgötter schließlich auch dringend, oder? Die Tatsache, dass die beiden über die Fähigkeit des Heilens verfügen, passt gut zu ihren Charakteren.
Und auch diese Fahigkeiten an sich, fand ich interessant. Denn fast jeder Charakter hat besondere Gaben, die jeden Figur für sich auch nochmal spannender machen. Diese Idee hat mir wirklich gut gefallen.
Kommen wir jetzt mal zu den Hauptfiguren: Helen und Lucas. Was mir besonders an ihnen gefallen hat, war die Tatsache, dass sie "gleichwertig" waren. Das heißt, dass Lucas Helen nicht die ganze Zeit beschützen musste (auch wenn er es meistens tat), sondern sie eigentlich sogar noch stärker war. Hier im ersten Band, ist sie natürlich noch untrainiert gewesen, aber ich denke, dass sich das in den nächsten zwei Bändenlegen wird und sie eine gute Kämpferin wird.
Die Beiden haben aber hin und wieder einfach verwirrt. Ich konnte manchmal nicht verstehen, wieso sie sich so verhielten, wie sie es taten. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll...Manchmal war ihr Verhalten einfach nicht nachvollziehbar für mich. Ich habe z.B. nicht verstanden, warum  Lucas solange brauchte, um Helen über ihre gefährliche Beziehung aufzuklären, und sie stattdessen auf Abstand gehalten hat.
Und hier kommen wir auch schon zu meinem größten Kritikpunkt: Der Schreibstil. Und das ist natürlich schwierig, weil es vielleicht garnicht an Frau Angelini liegt, sondern am Übersetzer. Aber teilweise wirkten manche Dialoge so hölzern und steif, dass ich es den Beteiligten nicht immer abgekauft habe. Aber trotzdem: Das Buch war einfach verständlich und schnell zu lesen, wenn man mal über die einigen ungewandten Passagen hinwegzusehen.
Was mir doch wieder gefallen hat, waren die vielen Kämpfe. Auch wenn es beispielsweise "nur" Trainingskämpfe waren, floss mal richtig Blut und Knochen wurden gebrochen, Zähne ausgeschlagen. Das fand ich super. Das hat das Buch einfach spannender gemacht und achtionreicher gemacht. Die Charaktere waren nicht so zimperlich, wie man es vielleicht von anderen Jugendroman gewohnt ist und ich liebe diese guten alten Kämpfe, wo einfach mit Fäusten aufeinander eingeprügelt wird.

Fazit
"Göttlich Verdammt" ist eine toller Auftakt zu einer Trilogie, in der noch viel Potenzial steckt. Das Buch hat mich gefesselt und mitgenommen, und es gab sogar einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Über ein paar kleine Schwächen, konnte ich leicht hinweg sehen, denn das Buch hat mich sehr gut unterhalten, und mehr habe ich auch nicht erwartet. Daher vergebe ich 4,5 von 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
  

[Lesestatistik] Mai 2011

Auch wenn ich den Blog erst Ende Mai begonnen habe, kommt hier ein kurzer Überblick über die Bücher, die ich im letzten Monat gelesen habe. Es sind zwar nicht viele, weil ich viel mit lernen beschäftigt war, aber immerhin etwas:

Gelesene Bücher: 6 

Death of a Superhero- Anthony McCarten 239 Seiten
Evil- Jack Ketchum 336 Seiten
Göttlich Verdammt- Josephine Angelini 494 Seiten
Dienstags bei Morrie- Mitch Albom 224 Seiten
750 Gramm pro Woche- Renate Kaiser 143 Seiten
Tiere- Simon Beckett 288 Seiten

Seitenzahl gesamt: 1724
Seiten pro Tag: 55,6

Lieblingsbuch im Mai: 
Ich kann mich nicht entscheiden, desshalb nehme ich einfach meine zwei Favoriten:






Ich lese..."Das Leben und Schlimmeres- Hilfreiche Geschichten"

Ich habe "Göttlich Verdammt" beendet (Rezension folgt), und widme mich nun dem Buch "Das Leben und Schlimmeres" von Georg Ringsgewandl:

 „Meine Frau hat mich heimlich, hinter meinem Rücken, bei der Volkshochschule angemeldet, und zwar, das hat sie auf Plakaten in der Stadt gesehen, für einen Anti-Gewalt-Kurs für Männer. Das ist heikel. Wenn du nämlich ohne dein Wissen von deiner Frau angemeldet wirst, bist du primär verdächtig, das heißt, du musst hingehen. Wenn du nicht hingehst, kommst du auf die Liste gewaltbereiter Männer. Nicht lustig. Ich bin zwar gewaltbereit, aber ich möchte nicht auf der Liste stehen.“

Wie wirkt sich ein Null-Energie-Haus auf das Liebesleben seiner Bewohner aus? Wenn ein herausoperierter Kropf radioaktiv verseucht ist – kann man den einfach so wegwerfen? Und inwiefern schafft Kleinkriminalität Arbeitsplätze? Georg Ringsgwandl spinnt aus Alltagserlebnissen und Beobachtungen in der bayerischen Provinz grotesk-komische Geschichten. Er erzählt von Ärger mit Ehefrau und Hunden, Nachbarn und Behörden; er leidet am Hochdeutschen und unter den Gebrechen des mittleren Alters; und er macht sich über bürgerliche Neurosen und alternative Heilmethoden lustig. Ein wunderbar schräges Buch, mit viel Dialogwitz und manchmal erfrischend derb.